USB Stick Tipps & Tricks

In dieser Rubrik findet ihr nützliche Tipps und Tricks im täglichen Umgang mit USB-Sticks.

Der USB Stick ist schreibgeschützt

Für gewissen Ärger kann eine Fehlermeldung sorgen, dass der USB-Stick plötzlich schreibgeschützt sein soll. Dies kann verschiedene Ursachen haben.

1. Der USB Stick hat einen (physischen) Schalter zum Aktivieren des Schreibschutzes. Stellt dann sicher, dass er nicht auf der Position „Lock“ steht.

2. Das Dateisystem ist beschädigt. Hier kann es bereits helfen, den USB-Stick einfach erneut zu formatieren. Klickt hierzu im Windows-Explorer den Stick mit der rechten Maustaste an und wählt „Formatieren“. Damit werden alle Daten auf dem Stick gelöscht, und er ist möglicherweise danach wieder beschreibbar.

3. Hilft das nicht, gibt es eine weitere Methode, den Stick zu formatieren. Öffnet dazu die Eingabeaufforderung mit Administratorrechten, indem ihr im Startmenü nach „Eingabeaufforderung“ oder „cmd.exe“ sucht. Dann Rechtsklick -> „Als Administrator ausführen“. Gebt nun im Fenster der Eingabeaufforderung folgende Befehle ein und drückt nach jedem Befehl die Enter-Taste:

diskpart
list disk
select disk x (x = euer Laufwerksbuchstabe des USB-Sticks)
attributes disk clear readonly
clean
create partition primary
format fs=fat32
exit

So, nun könnt ihr im Windows Explorer prüfen, ob der Stick nun wieder erfolgreich funktioniert.

4. Das Betriebssystem verhindert Schreibvorgänge auf den Stick. Geht dazu in den Registrierungseditor, indem ihr Windows+R drückt, und im folgenden Fenster „regedit“ eingebt und mit Enter bestätigt. Im Registrierungseditor angekommen drückt ihr gleichzeitig die Tasten STRG+F. Gebt nun in das Suchfeld folgenden Schlüssel ein:

HKEY_LOCAL_MACHINE\System\CurrentControlSet\Control\StorageDevicePolicies

Wird dieser Schlüssel gefunden, müsst ihr schauen, ob es dort einen Eintrag „WriteProtect“ gibt. Dieser sollte auf 0 stehen. Falls er auf 1 steht, ändert ihr ihn einfach auf 0. Dann ist der Schreibschutz inaktiv.

Wird der Schlüssel nicht gefunden, könnt ihr ihn einfach manuell erstellen. Klickt dazu einfach im Ordner „Control“ mit der rechten Maustaste auf den weißen Bereich und wählt „Neu“ -> „Schlüssel“. Benennt diesen „StorageDevicePolicies“.

Nun müsst ihr noch einen neuen Eintrag erstellen. Klickt hierzu mit der rechten Maustaste im soeben erstellten Ordner „StorageDevicePolicies“ einfach auf den weißen Hintergrund und wählt „Neu“ -> „DWORD-Wert (32-bit)“. Benennt diesen dann „WriteProtect“ und gebt ihm den Wert 0. Klickt dann auf OK und startet euren PC neu.

5. Der USB-Stick ist beschädigt. Auch Hardware-Defekte können diese Fehlermeldung hervorrufen. Der Stick ist damit leider nicht mehr nutzbar und muss ausgetauscht werden.

Muss man einen USB-Stick auswerfen?

Hat man ein USB-Gerät mit dem Rechner verbunden, erscheint in der Taskleiste neben der Uhr ein USB-Symbol mit einem grünen Häkchen. Damit lassen sich USB-Speichermedien sicher vom Rechner entfernen, bevor man sie aussteckt. Doch was passiert, wenn man den USB-Stick einfach aussteckt, wie es viele machen? In den meisten Fällen gar nichts, was aber eher Glückssache ist. Solange der USB-Stick mit dem Rechner verbunden ist, können auch Daten übertragen werden. Wird dieser Vorgang unterbrochen, kann das zu Datenverlust führen. Wer also auf Nummer sicher gehen will, wirft vorher den Stick über die Funktion „sicher entfernen“ aus.

Kann man einen USB-Stick reparieren?

Wenn der USB-Stick scheinbar defekt ist, aber noch vom Rechner erkannt wird und als Laufwerk erscheint, kann man zumindest versuchen, das Dateisystem zu reparieren. Das geht relativ einfach, indem ihr im Windows-Explorer mit der rechten Maustaste auf den Stick klickt, und dort „Eigenschaften“ wählt. Nun klickt ihr auf der Registerkarte „Tools“ auf den Button „Prüfen“. Dieser Vorgang startet eine Fehlerüberprüfung und Reparatur des Dateisystems.

Wie kann man einen USB-Stick bootfähig machen?

Mit einem bootfähigen USB-Stick kann man sich viel Zeit sparen, wenn mal ein PC nicht mehr startet oder von einem Virus befallen ist. Damit habt ihr eine Möglichkeit, Virenscanner oder Rettungs-Tools vom Stick zu starten, wenn das Betriebssystem den Startvorgang verweigert. Eine einfache Variante stellt das Tool „Unetbootin“ dar. Ladet euch das Tool herunter und führt folgende Schritte durch:

1. Öffnet Unetbootin
2. Wählt entweder unter „Distribution“ ein Tool oder eine Linux-Variante oder unter „Abbild“ ein ISO-Image einer sonstigen Betriebssystem-DVD auf eurem PC aus
3. Wählt daunter den USB-Stick als Zielort und klickt auf „OK“
4. Wenn der Vorgang fertig ist, habt ihr einen bootfähigen USB-Stick

Weitere Tools dieser Art wären „SARDU“ oder „RUFUS“.

Wie kann ich Daten vom USB-Stick retten?

Prinzipiell solltet ihr von den Daten auf eurem USB-Stick immer wieder Kopien anfertigen, und diese an einem anderen Speicherort ablegen. Falls der Stick verloren oder kaputt geht, seid ihr so auf der sicheren Seite. Wenn ihr den USB-Stick anschließt und nichts mehr darauf finden könnt, gibt es dennoch die Chance, dass noch Daten zu retten sind. Dies kann mit dem Tool „Easeus Data Recovery Wizard Free“ versucht werden.
Ladet euch das Tool herunter und startet es. Wählt nun den zu prüfenden USB-Stick aus und klickt auf „Scan“. Das Programm durchsucht nun euren USB-Stick auf eventuell noch vorhandene Daten. Nach dem Scan werden euch die wiederherstellbaren Daten angezeigt, welche ihr mit einem Klick auf „Wiederherstellen“ abspeichern könnt. Das solltet ihr idealerweise auf einem anderen Laufwerk machen, damit nichts versehentlich überschrieben wird.

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